Antifaschistische Hüpfburg
Frieder Bohaumilitzky
Wir sind gegenwärtig mit einer rechten Metapolitik konfrontiert, die mit kulturellen Setzungen versucht zivilgesellschaftliche Überzeugungen und kulturelle Diskurse zu verändern. Während das Konzept der Metapolitik eigentlich für den Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft gedacht war, zielt die sogenannte Neue Rechte darauf ab, gesellschaftliche Komplexität auf essentialistische Vorstellungen von Kultur, Nation und Volk zu reduzieren. Im Ringen um die kulturelle Hegemonie entwendet sie auch den Künsten ihre Strategien. Sie kehrt das kritische Potential der Künste in eine affirmative Symbolhaftigkeit um und verwendet dessen progressives Moment für regressiven Ideen. Die antifaschistische Hüpfburg bietet den Raum, um über Gegenstrategien nachzudenken, dafür verknüpft sie verschiedene Symbole aus der widersprüchlichen deutschen Demokratiegeschichte mit Elementen aus dem Speculative Design.
Die Antifaschistische Hüpfburg ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Dienstag, 28.04.
10:00-11:00 Uhr
12:00-13:00 Uhr
14:30-15:30 Uhr
18:00-19:00 Uhr
Mittwoch, 29.04.
12:00-13:00 Uhr
15:45-16:00 Uhr
Format: Rahmenprogramm
Stage: P1
Die Ausstellenden

Selbstständig
Frieder Bohaumilitzky
Designer, Designforscher, Kurator